Taraxacum, so lautet der wissenschaftliche Name des Löwenzahns, das klingt fast schon wie ein Zauberwort.
Der Löwenzahn ist im Laufe seiner Vegetationsperiode ein Verwandlungskünstler: Im Frühling drängt er manchmal sogar mit dem Kopf durch Asphalt, später leuchten auf den Wiesen sattgelbe Blüten, und im Samenstand fliegt er luftig leicht über Grenzen hinweg in neue Gebiete und ist mit seiner Pfahlwurzel doch fest verankert. Die Bitterkraft der Wurzeln, Blätter und Blüten haben ein breites Wirkspektrum mit einer hohen Vitalkraft. Das war auch schon zu vorwissenschaftlichen Zeiten bekannt.
Anhand der Erscheinung/Signatur einer Pflanze wurde deren Wirksamkeit abgeleitet – der Löwenzahn überzeugte mit Kraft und Wandlungsfähigkeit. Wenn also der träge Stoffwechsel angeregt werden soll, die Säfte zu trocken sind oder der Schwung fehlt, Taraxacum bringt Diverses wieder ins Fließen, gleicht die Gegensätze aus, nährt und reinigt.
So wie die Signatur einer Heilpflanze, haben auch Sie ein Erscheinungsbild: Körperhaltung, Bewegung, Hautbild, die Stimme und vieles mehr geben mir Auskunft zu dem Anliegen, welches Sie in meine Praxis führt. Die Wahrnehmung ist Teil meines Behandlungskonzepts, gleichwohl es sich dabei um eine TCM-Anwendung, Körpertherapie oder Pflanzenheilkunde handelt. Manchmal kommt mir das ganz magisch vor.
Mit dem Löwenzahn schicke ich Ihnen zauberhafte Frühlingsgrüße
Silvia Pietrzok